xGrundlegendes Schema für das Primary und Secondary Assessment.

Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Prinzip Treat first what kills first.

Das Schema wird im Kreislauf angewendet. Dabei werden gefundene Probleme sofort behoben, bevor man weiter macht. Ist man mit E fertig, fängt man wieder mit x an. Dazwischen ggfs. ein 10 for 10 und / oder von dem Primary auf das Secondary Assessment wechseln.


x - Exsanguination (kritische Blutungen)

Kritische, nach außen spritzende(!) Blutungen müssen als ersten Versorgt werden.

Mehr: Spritzende Blutung

In anderer Literatur auch als “klein c”, welches für critical bleeding steht.

Zusätzlich zu Blutungen wird hier auch die HWS (Halswirbelsäule) bei einem Verdacht auf Trauma stabilisiert. Hierzu verwendet man die Manuelle Inline Stabilisierung. Diese muss zum Abtransport oder alternative vollständige Immobilisation gehalten werden.

A - Airways (Atemwege)

Bei diesem Schritt werden die Atemwege untersucht. Hier geht es also nicht um die Atmung oder die Sauerstoffversorgung, sondern wirklich konkret nur um die freien und offenen Atemwege.

Hierzu gibt es zusammengefasst und vereinfacht drei mögliche Probleme die gelöst werden müssen:

  1. Aspiration
  2. Blockade durch eigene Zunge
  3. HWS? (steht so im Buch ich dachte das wäre bei “x”)

Vorgehen:

  1. Atemwege mit einer Pupillenleuchte kontrollieren. Hier achten auf mögliche Gegenstände. Man kann außerdem schon auf die Farbe und Feuchtigkeit der Schleimhäute schauen für mögliche weitere Probleme.
  2. Vor allem bei vigilanzgeminderten Patienten (= Bewusstseinseingetrübt): Achten auf eine Verlegung durch Zunge. Ist die HWS noch gut, kann man hier den Kopf überstrecken. Muss man besonders auf die HWS achten, gibt es hier als Alternative den Esmarch-Handgriff.

B - Breathing (Atmung)

In diesem Schritt